11.11.06

Im CD-Wechsler (16/2006)

Heute – für meine Verhältnisse – mal etwas Mainstream.

**** – Los Lobos, „The Town and the City“ (Hollywood)
Vom dampfendem Rock ’n’ Roll bis zur filigranen Cumbia klingt alles sackstark – und immer unverkennbar nach den Lobos. Eine der beständigsten Bands (im Booklet heisst es denn auch: Los Lobos still are: David Hidalgo, Conrad Lozano, Louie Perez, Cesar Rosas, and Steve Berlin). Und, hey, eine der besten Bands überhaupt!

**** – Bob Dylan, „Modern Times“ (Columbia)
Der Zimmerman hat wieder mal zehn Songs geschrieben und diese gleich mit seiner aktuellen Tourband eingespielt. Ziemlich altmodisch klingt das mit den Anleihen aus der Vor-Rock-Zeit, etwa beim Swing. Aber sehr schön, sehr relaxed, sehr cool.

*** – Los Lonely Boys, „Sacred“ (Epic)
Die Brüder Garza – Henry, Jojo und Ringo – aus San Antonio, Texas, sind die Shooting-stars des Latino-Rocks (auch wenn sie englisch singen). Ihr Erstling anno 2003 machte viel Freude; ihr zweites Album klingt mir ein bisschen zu sehr nach Santana und nicht mehr so frisch.

1 Kommentar:

prinz hat gesagt…

Komm, Meister, zieh den Lonely Boys noch einen Stern ab, gerade angesichts der grössten US-Band der letzten 30 Jahre, Los ONE AND ONLY Lobos, deren neue einfach wieder wunderschön ist. Da sind die Boys höchstens Nati-B-Wölfe.